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Das Ziel der Eingliederungshilfe

Das Kilian-Hofmann-Haus ist ein Heim der Eingliederungshilfe.

Unser Ziel ist es, psychisch behinderten Menschen oder von einer psychischen Behinderung bedrohten Menschen unabhängig von der Ursache der Behinderung Eingliederungshilfe anzubieten, um

  • die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern.
  • den Betroffenen einen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Platz in der Gemeinschaft zu sichern und sie bei der Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu unterstützen.
  • sie durch Hilfe zur Selbsthilfe und aktive Teilnahme am Leben in der Gesellschaft auf ein möglichst selbstständiges Leben vorzubereiten.

Unsere Zielgruppe sind chronisch psychisch kranke Menschen. Nicht aufgenommen werden können suchtkranke Menschen sowie Menschen mit Weglauftendenzen. Die Bereitschaft und die Fähigkeit sich in eine Gemeinschaft einzufinden, sind unabdingbar. Anträge zur Aufnahme sind schriftlich an die Heimleitung zu richten. Diese vereinbart dann einen Termin für Hausbesichtigung und erstes Informationsgespräch. Heim- und Hausleitung treffen dann die endgültige Entscheidung über eine Aufnahme. Eine Aufnahme kann erst dann erfolgen, wenn die Frage der Kostenträgerschaft geklärt ist.

Grundlage unseres Konzeptes ist die therapeutische Gemeinschaft - es geht nicht darum, dass die Bewohner  in der Gemeinschaft passiv versorgt werden. Die betreuerische Arbeit wirkt vielmehr daraufhin, dass die Bewohner nach abgestufter Anleitung und Einweisung im Rahmen einer systematischen Betreuungsplanung viele selbsterhaltende Tätigkeiten durchaus selbst erbringen. Maßgebender Arbeitsstil ist das pädagogische Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Die Mitarbeiter arbeiten anleitend, beratend, stützend, informierend und begleitend. Sie sehen ihre Hauptaufgabe in der produktiven Zusammenarbeit mit den Bewohnern und nicht in der vorsorgenden Arbeit für die Betroffenen. Dieser hohe Anspruch bedarf jedoch einer schrittweisen Heranführung und Begleitung der Bewohner in die veränderte Lebenssituation.

Die schrittweise Integration erfolgt durch die Erstellung eines Gesamthilfeplans und dessen Realisierung in Form eines aktuellen Hilfebedarfs. Die Maßnahmen der Eingliederung wie zum Beispiel lebenspraktisches Training, Kommunikationstraining, Freizeitgestaltung und Beschäftigungsangebote erfordern, wenn sie zum Erfolg führen sollen, sorgfältige Planung und Koordinierung.

Insgesamt wollen wir eine Lebensgemeinschaft schaffen, in der jeder Bewohner Schutz und Geborgenheit, aber auch die Möglichkeit zur individuellen Lebensplanung und Persönlichkeitsentwicklung erhalten kann. Wir wollen ein Zuhause schaffen, in dem Würde und Individualität bewahrt werden.

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Ansprechpartner:
Werner Hartmann
Heimleiter
Dipl. Soz.-Päd. (FH)
Am Sommerberg 10
97816 Lohr a.Main
Tel: 09352 503-70011
Fax: 09352 503-70000